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Digitalisierung der Forstförderung am 1.7.2025

Digitalisierung der Forstförderung ab Sommer 2025

 

Ab Sommer 2025 muss die forstliche Förderung der waldbaulichen Maßnahmen nach WALDFÖPR 2025 digital beantragt werden.

Was ist für unsere Waldbesitzenden dabei von Bedeutung?

Anträge ab dem 1. Juli 2025 zu waldbaulichen Maßnahmen wie z. B. Wiederaufforstungen, Waldpflege oder Naturverjüngung werden dann über das neue Waldförderportal in iBALIS gestellt. Um sich dort anmelden zu können, sind zwingend zwei Zugangsvoraussetzungen zu erfüllen! Alle Antragstellenden benötigen neben der entsprechenden EDV-Ausstattung eine Betriebsnummer und eine PIN als Passwort. Daher sind alle Waldbesitzenden, die einen Antrag ab Juli 2025 stellen möchten, gut beraten folgende Fragen für sich zu klären:

Digitalisierung Förderung 1

Quelle: LMS vom 03.12.2024 F2-7754-1/74

 

Sofern Sie bei der Prüfung feststellen, dass Sie keine Betriebsnummer haben, finden Sie unter dem link

https://hilfe.ibalis.bayern.de/la/einstieg/index.php

ein PDF-Antragsformular zur erstmaligen Zuteilung einer Betriebsnummer durch das zuständige Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Sofern Sie eine Betriebsnummer haben, sollten Sie unbedingt prüfen, ob die hinterlegten Daten (Adresse, Bankverbindung, Steuernummer etc.) noch aktuell sind. Eine notwendige Änderung der angegebenen Daten können Sie als Betriebsnummerninhaber/in über einen ebenfalls unter dem oben angegebenen link verfügbaren PDF-Antrag am AELF erwirken.

Sofern Sie noch keine PIN (=Passwort) haben, ist deren Zuteilung Schritt zwei. Eine erstmalige Zuteilung durch das Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e. V. ist kostenlos und kann durch den Betriebsnummerninhaber/in über den oben genannten link erreicht werden.

So vorbereitet, steht einem Förderantrag waldbaulicher Maßnahmen nichts im Weg.

Der Ablauf sieht dabei vor, dass Sie nach einer Beratung durch Ihren Förster einen Antrag auf dem Waldförderportal (Zugang nur mit Betriebsnummer und PIN) stellen. Ihr Förster erfährt davon automatisch und erstellt für Sie einen vorbesprochenen Fachplan (z. B. einen Pflanzplan). Dieser steht Ihnen anschließend auf dem Waldförderportal zur Verfügung. Wenn Sie diesen als „akzeptiert“ kennzeichnen, ist der Antrag gestellt und wird vom AELF bewilligt. Im Waldförderportal können Sie anschließend Ihre Bewilligung abrufen und mit der Umsetzung der Maßnahme beginnen. Natürlich werden Sie über die Erledigung der einzelnen Schritte per E-Mail benachrichtigt.

Nach Fertigstellung der Maßnahme übermitteln Sie die erforderlichen Nachweisunterlagen elektronisch im Waldförderportal und lösen dadurch am Amt die Abnahme durch den Qualitätsbeauftragten aus. Die Sachbearbeitung wird im Anschluss den freigegebenen Zahlbetrag an das hinterlegte Konto zur Auszahlung anweisen.

Sie sehen, wie wichtig die Aktualität Ihrer mit Ihrer Betriebsnummer verknüpften Angaben sind! Insgesamt kann die forstliche Förderung auf diesem Weg Ihren Antrag schneller bewilligen und Ihnen den festgesetzten Förderbetrag ausbezahlen.

Erklärfilm:

mein-erklaerfilm.de/download/erklaerfilm_forstfoederung_v4.mp4

 

 

 

 

Pressebericht Unfallfreie Arbeit mit dem Rückewagen

Forstbetriebsgemeinschaft Roth und Umgebung informierte zur sicheren Waldarbeit   

Unfallfreie Arbeit im Wald beim Baumfällen und Holzrücken

 

Sperberslohe - Das aktuelle Fortbildungsangebot der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Roth und Umgebung hatte die Unfallverhütung und sichere Arbeit beim Baumfällen sowie bei Holzrücke-Arbeiten als Thema: Die FBG hatte dazu von der SVLSG (Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau) als Fachmann Jürgen Bauernfeind zu Gast, der den anwesenden gut 50 FBG-Mitgliedern Gerätschaften und Techniken für Baumfällarbeiten vorführte. Auch Sicherheitsaspekte wie der richtige Abstand zum Baum waren ein Thema. Die sichere Arbeitsweise für den Transport mit dem Rückewagen als Folgearbeit nach dem Fällen war ein weiterer Schwerpunkt der Präventionsveranstaltung.   

Als Teil der fachlichen Fortbildungsangebote für die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft Roth und Umgebung gehören auch Veranstaltungen dazu, die zur Unfallvermeidung und Prävention bei Arbeiten im Wald beitragen. Für diesen Schwerpunkt bekommt die FBG fachliche Unterstützung von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Diesmal hatte der Waldbesitzerverband Jürgen Bauernfeind als Experten zu Gast, der gut 50 Mitgliedern im Wald bei Sperberslohe viel Technik wie auch Wissen zur Unfallvermeidung bei Forstarbeiten vermittelte und auch Rede und Antwort bei Nachfragen stand.  

Ein Schwerpunkt war das unfallfreie und sichere Arbeiten beim Baumfällen: Die Prävention zum sicheren Arbeiten im Wald beginnt mit der „Baumansprache“ zur Erkennung der Schadensbilder am Baum in drei Hauptschadensstufen. Je nach Schadensstufe kann auch durch Vorarbeiten am stehenden Baum mit verschiedenen Gerätschaften die Unfallgefahr gemindert werden. Weiterhin gehören Mindestabstände und „sichere Zonen“ beim Baum dazu, die bei den Arbeiten unbedingt auch eingehalten werden sollten. Ein weiterer Aspekt waren Sicherungs- und Arbeitsmethoden beim Baumfällen wie etwa den Seilwindeneinsatz, um Gefahrensituationen zu vermeiden.                     

Sicheres Vorgehen beim Holzrücken

Ein Schwerpunkt der Veranstaltung war zudem die sichere und unfallfreie Arbeit beim Holzrücken als Folgearbeit. Hier gab es für die FBG-Mitglieder technische Hinweise zur richtigen Arbeitsweise am und mit dem Rückewagen, um beim Holztransport und Beladen mögliche Gefahrenquellen zu minimieren. Auch finanzielle Förderungen für die Waldbesitzer und die FBGs als regionale Zusammenschlüsse bei der Anschaffung technischer Gerätschaften waren ein Thema. Hier gibt es Jürgen Bauernfeind zufolge „Fördertöpfe“ beim Neukauf. Neuanschaffungen sind deshalb nicht nur eine „Modernisierung“ in der Technik, sie sorgen langfristig bei der richtigen Handhabung auch für die Reduzierung von Unfallmöglichkeiten bei der Waldarbeit.    (jör)    

                                           Bild 1 klein                                

Foto (jör): Bei der aktuellen Veranstaltung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Roth und Umgebung im Wald bei Sperberslohe führte Jürgen Bauernfeind von der SVLFG den FBG-Mitgliedern technische wie fachliche Möglichkeiten vor, um das Baumfällen und anschließende Holzrücken als Teil der Waldarbeit sicher und unfallfrei durchzuführen.    

Pressebericht Waldspaziergang

Waldspaziergang am 18.10.2024 mit Herrn Böllet von der BaySF

          

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oben: Wie machen es die Förster/innen im Reichswald? Das erklärte Andreas Böllet (6.v.r.) den Gästen im Revier.

Netzwerken!

Gleich neben dem Revier Wendelstein im Forstbetrieb Nürnberg bewirtschaftet die Forstbetriebsgemeinschaft Roth u. U.  ihre Wälder- mit ähnlichen Sorgen und auch auf der Suche nach Lösungen. Ende Oktober traf man sich auf Einladung des Forstbetriebs Nürnberg zu einer Exkursion in den Staatswald im südlichen Lorenzer Reichswald. Revierleiter Andreas Böllet führte die knapp 20 Besucherinnen und Besucher auf einem kleinen Rundkurs durch sein Revier entlang an verschiedenen Stationen, an denen er dem Waldumbau schrittweise erläutert. Eine Station umfasste etwa eine größere Fläche, auf der der Forstbetrieb Esskastanien mit Einzelschutzmaßnahmen gepflanzt hat. Etwas weiter kam die fachlich interessierte Besuchergruppe dann auch noch an einer gezäunten Fläche entlang, auf der überwiegend natürlich verjüngte Eiche eine sehr positive Entwicklung zeigt. Der forstliche Meinungsaustausch war konstruktiv und die Gäste hatten viele Fragen. Fazit des Revierleiters Böllet: Waldumbau kann gelingen erfordert aber neben Engagement und Geduld auch Zusammenarbeit und Wissensaustausch - so wie mit der Forstbetriebsgemeinschaft Roth.

Presseartikel der Bay. Staatsforsten in Ihrer Zeitschrift "Intern - das Beschäftigtenmagazin der Bay. Staatsforsten " Ausgabe Februar 2025

20.03.2025 Jahreshauptversammlung

Einladung

Die Forstbetriebsgemeinschaft Roth und Umgebung e.V. lädt Sie zu ihrer diesjährigen

Jahreshauptversammlung  am Donnerstag, den 20. März 2025 um 19.00 Uhr

in die Aula des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Roth – Weißenburg  

in 91154 Roth, Johann – Strauß – Str. 1 herzlich ein.

           

     Tagesordnung:

  1. Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Hans Kübler
  2. Grußworte
  3. „Was tun, wenn ein Arbeitsunfall im Wald passiert ist“

            Referent: Dr. Andreas Wilhelm – Notarzt -

  1. Jahres- und Kassenbericht - Entlastung von Vorstandschaft und Rechnungsführerin
  2. Haushaltsplan 2025
  3. Holzmarkt
  4. Wahl des Geschäftsführers
  5. Sonstiges

Checkliste zur Arbeitssicherheit zur motormanuellen Vorführung SVLFG

Checkliste - Forst- Baumfaellung

  1. Partnerschaft mit der Jagdschule Frankenland
  2. Bürozeiten
  3. Motorsägekurse
  4. PEFC - Bio - Hydrauliköl

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Aktuelles

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